Konduktoren trainieren mit Kindern auf Pritschen

Textgröße 

A A A
 
menue_top
Home
Konduktive Förderung
· Förderkonzept
· Konduktoren
  · Konduktorin werden
· Fallbeispiele
· Buchempfehlungen
Zielgruppen
Bundesverband
Mitglieder
Kooperation/Links
Spenden
Kontakt

Förderkonzept

Ziel der Förderung ist eine maximale Unabhängigkeit
von Hilfsmitteln bzw. Personen zu erreichen. Zum Beispiel
beim Erwerb motorischer Grundfähigkeiten wie Sitzen,
Stehen, Gehen, Laufen, Feinmotorik sowie koordinativer
Eigenschaften, im intellektuellen und sozial-emotionalen
Lernbereichen (Sprache, Kulturtechniken, psychosoziales
Handeln), im lebenspraktischen Lernbereich (Essen, An-
kleiden, Hygiene).

Unter maximaler Unabhängigkeit wird die Fähigkeit
verstanden, sich in der jeweils altersadäquaten Umgebung
(Kindergarten, Schule, Arbeit) zurechtzufinden, ohne
Unterstützung zu benötigen. Der Begriff Orthofunktion wurde
von "Andras Petö" als Pendant zum Begriff der Dysfunktion
geprägt und ist nicht zu verwechseln mit dem Begriff der
Integration.

Das Grundprinzip geht von der Betrachtungsweise aus, dass
eine cerebrale Bewegungsstörung eher ein Lernhindernis
(Dysfunktion) darstellt, das nicht nur eine Beeinträchtigung
der Motorik, sondern der gesamten Persönlichkeit bein-
haltet. Es soll also eine Lernstörung mit diesen besonderen
Fördermaßnahmen überwunden werden. Ziel ist eine
physiologische Funktion (Orthofunktion)!

Therapiemöbel und Hilfsmittel
In der Konduktiven Förderung werden multifunktionelle
Therapiemöbel und -geräte verwendet. Die Pritsche, die
Sprossenwand und der Sprossenstuhl. Hierbei handelt es
sich um Greifmöbel, die dem Kind in jeder Lage optimale
Möglichkeiten bieten, sich aktiv zu fixieren und die es selbst-
ständig verwenden kann. Auf diesem Wege wird Hilfe zur
Selbsthilfe geleistet.