Kind mit Schokoladenspuren im Gesicht

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Kinder

Hauptformen der cerebralen Bewegungsstörungen bei Kindern sind:
1. Spastik - Verkrampfungen der Muskulatur bei der Bewegung
2. Athetose - unwillkürlich Bewegungen
3. Ataxie - Störungen der Koordination von Bewegungsabläufen
4. Spina bifida - Schädigung des Rückenmarks, die Lähmung hervorruft.

Ablauf
Es wird ausschließlich in Kleingruppen von 6-10 Kindern
gearbeitet. Diese Gruppen sind heterogen, d.h. die Kinder einer
bestimmten Gruppe werden nach dem Alter, dem Zustand und insbesondere nach dem zu erreichenden Ziel, ausgewählt.
Obwohl die Kinder der Gruppe die gleichen Aufgaben zu erfüllen
haben, ist der Weg der Zielerreichung individuell unterschiedlich.

Diese konduktive Fördergruppe stellt den optimalen Rahmen für Persönlichkeitsentwicklung, Orientierung an anderen Kindern (Gruppendynamik), positives Sozialverhalten und spontane Motivation eines jeden einzelnen Kindes dar.

Alle therapeutischen und kognitiven Lernvorgänge werden immer
mit der Stimme (Laute, Töne, Melodien, Liedern, Reimen oder
rhythmischen Wortfolgen) begleitet. Alle Lernvorgänge sind
gleichbleibende Abläufe, die ganz allgemein das Lernen
erleichtern: Sie geben Sicherheit, fördern rasche Orientierung,
schulen Gedächtnis und Planung und ermöglichen es dem Kind,
qualitative und quantitative Fortschritte selbst zu erkennen.

Bei den motorischen Schwerpunktprogrammen finden sich täglich
grobmotorische, (meist Pritschenprogramme), Steh- und Gehpro-
gramme, sowie funktionell orientierte Arm- und feinmotorische Handprogramme.